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Sitzungssaal 2: Grundfarben und Grundrechte

Schon in römischer Zeit wurde die Gerechtigkeit als Kunst angesehen, nämlich die Kunst des Guten und des Ausgleiches. Kunst und Rechtsprechung haben Gemeinsamkeiten: Sie regen zum Nachdenken an. Sie sind nicht wertneutral. Sie können moralische, humanistische und ethische Maßstäbe setzten. Sie folgen einem inneren Aufbau und bestimmten Regeln. Ebenso wie die Malerei auf Grundfarben zurückzuführen ist, geht die Rechtsprechung auf Grundwerte zurück. Diese gemeinsame Basis wird in der Bildkomposition des Sitzungssaales aufgegriffen und versinnbildlicht. Die abstrakte Farbkomposition ist überlegt mit verschiedenen Artikeln des Grundgesetzes. Diese sind "die Grundfarben" der Rechtsprechung.

Die Bildkomposition wurde im Jahre 2001 umgesetzt von dem Kunstleistungskurs der 12. Klasse des Gymnasiums Oedeme (Lüneburg) unter der Leitung der Oberstudienrätin Frau Hilke Kohfahl. Die Lehrerin und die Schüler nahmen ein Aquarell eines zeitgenössischen Gegenwartskünstlers zur Vorlage. Das Original von 18 x 24 cm wurde in anderer Technik auf ein überdimensionales Format von ca. 2,70 x 3 Meter gebracht.

Frau Kohfahl widmet sich mit den Schülern des Gymnasiums seit langem dem Thema "Kunst im öffentlichen Raum". Das Parkhaus des CineStar in Lüneburg ist von ihnen mit Bildern von Schauspielern geschmückt worden. Im Oberverwaltungsgericht in Lüneburg haben Frau Kohfahl und Schüler im Jahre 2004 Wandbilder zu den Titeln "Begegnungen" und "Kaleidoskop der Paragraphen" geschaffen.

Kunst im Verwaltungsgericht  
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Kunstfoerder
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