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Sitzungssaal 1: Allegorische Kunstzitate

Das Gericht ist ein Ort der Rechtsprechung, an dem Menschen mit unterschiedlichen Positionen und Rechtsauffassungen zusammengeführt werden, wo eine Entscheidung über Recht und Unrecht getroffen wird. Das Gericht fällt das Urteil auf den Säulen des Grundgesetzes und im Namen des Volkes. In den allegorischen Kunstzitaten werden gleichnishaft Begegnungen und Hoffnungen widergespiegelt.

Als Vorlage dienten zwei Bilder von Max Beckmann (Frau vor dem Spiegel mit Orchideen, Selbstbildnis mit Glaskugel) und drei Bilder von Pablo Picasso (Das Kind mit der Taube, Liebespaar, Guernica). Hieraus wurden aus wurden Ausschnitte gewählt, die für die Rechtsprechung und die Arbeit und Funktion des Gerichts grundlegend sind.

Der Mann und die Frau etwa stehen für den Dialog, die ineinander gelegten Hände sind eine Geste der Versöhnung. Die Kugel ist eine Mahnung, Wahrheit und Gerechtigkeit zu schaffen. Zeitung und Notenblätter stehen für Meinungs- und Kunstfreiheit. Der Mädchenkopf thematisiert den besonderen Schutz der Jugend und schlägt eine Brücke zwischen den Generationen. Die Taube ist seit jeher ein Symbol des Friedens. Die gezackte Ellipse mit Glühbirne und das Windlicht mit der umklammernden Hand sind eine Allegorie der Wahrheit und Vernunft. Das Schwert ist ein scharf schneidendes Instrument zur Trennung von Gut und Böse. Es steht allegorisch für die Gerechtigkeit. Die neben dem Schwert zu sehende zarte Blume ist eine traditionelle Metapher für Frieden und Hoffnung.

Die Bildkomposition wurde im Jahre 2001 umgesetzt von der Oberstudienrätin Frau Hilke Kohfahl und dem Kunstleistungskurs der 12. Klasse des Gymnasiums Oedeme (Lüneburg).

Grundrechte u. Grundfarben  
Kunst in Saal1 Allegorische Kunstzitate zu Gericht und Gerechtigkeit
Kunst im Verwaltungsgericht  
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Kunstfoerder
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